Projekt Beschrieb:
Zu den Grundrechten in Indien gehört das Recht auf Schulung. Trotzdem können heute noch immer 35% oder über 400 Millionen Inder nicht lesen und schreiben. In den Slums der indischen Grossstädte ist dieser Anteil wesentlich höher. Bei behinderten Kindern in den Slums dürfte er bei nahezu 100% liegen.
Kinder in den Slumquartieren, die nicht in die Schule gehen, werden von asra erfasst. Sie erhalten Unterstützung, bis sie in einer öffentlichen Schule aufgenommen werden. asra hat drei Kategorien von Schulen errichtet:
•Ausbildung von Kindern, bis sie in der Lage sind, in eine öffentliche Schule aufgenommen zu werden und bis sichergestellt ist, dass sie in diesen Schulen akzeptiert werden. Die Annahme von Behinderten ist nicht selbst-verständlich (Ende letzten Jahres 603 Schülerinnen und Schüler).
•Schulen für Nachhilfeunterricht. Die Eltern sind meist nicht in der Lage, ihren Kindern zu helfen (Ende letzten Jahres 1’188 Schülerinnen und Schüler).
•Schule für mental behinderte Jugendliche (Ende letzten Jahres
37 Schülerinnen und Schüler).
•Behinderte und benachteiligte Jugendliche müssen die Schule meist nach der 5. Klasse verlassen, da die Eltern Schuluniform, Schuhe und Bücher nicht bezahlen können. Anfang 2010 hat asra beschlossen, diesbezüglich finanziell einzuspringen.
asra Programme durchbrechen die Kultur des Ausschlusses von Behinderten. Es wächst die Erkenntnis, dass auch Behinderte lernfähig sind und Fähigkeiten entwickeln können, die ihnen eine selbständige Zukunft ermöglichen. Die ersten "Absolventen" von asra Projekten helfen heute bereits aktiv mit, diese Entwicklung an jüngere Behinderte und Benachteiligte weiterzugeben
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